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Wirtschaftsstandort Rudolstadt

Stadt
Beschaffungs- und absatzbezogene Faktoren

Einwohner

Einwohnerzahl: 
22 667
Arbeitslosenquote: 
6,1 %
Einzelhandelsrelevante Kaufkraft: 
n.a.

Infrastruktur

Autobahn: 
30 km
Bahnhof: 
0 km
Flughafen: 
45 km
See-/Binnenhafen: 
n.a.
Güterverkehrszentrum: 
46 km
Breitband-Internet: 
Ja
Forschungseinrichtungen: 
Wissenschaftliche Institute
Forschende Unternehmen
Angesiedelte Branchen: 
Automobilindustrie
Chemieindustrie
Energieindustrie
Pharmaindustrie
Lebensmittelindustrie
IT-Industrie
Baugewerbe
Elektronikgewerbe
Gastgewerbe
Glasgewerbe, Keramik
Gesundheitsgewerbe
Holzgewerbe
Finanzindustrie
Kunststoffgewerbe
Logistik/Spedition
Medizintechnik
Metallindustrie
Papiergewerbe
Textil-, Bekleidungsgewerbe
Tourismus
Verlagsgewerbe
Kreativwirtschaft
Produktionsbezogene Faktoren

Steuerliche Abgaben

Gewerbesteuerhöhe: 
395 % (Hebesatz)
Grundsteuerhöhe B: 
402 % (Hebesatz)

Höhe der Arbeitskosten (im Bundesland)

Produzierendes Gewerbe: 
22,62 €/h
Dienstleistungsgewerbe: 
24,78 €/h

Qualifikation der Arbeitskräfte (im Landkreis)

Mit akademischer Ausbildung: 
12 %
Mit Berufsausbildung: 
76 %
Ohne berufliche Ausbildung: 
7 %

Fördermittel/-programme

Förderungen für Existenzgründer: 
Beratungsleistungen für Existenzgründer
Förderungen für Unternehmen: 
Zuschüsse an kleine und mittlere Unternehmen für Investitionen
Zuschüsse für Beratungsleistungen

Gewerbeflächen

Verfügbare Gewerbegebiete: 
Gewerbegebiet (GE)
Industriegebiet (GI)
Verfügbare Gewerbeimmobilien: 
Büro-/Praxisfläche
Einzelhandelsfläche
Hallen-/Produktionsfläche
Weiche Standortfaktoren

Verwaltung und Image

Unternehmensfreundlichkeit der Verwaltung: 
n.a.
Verwaltungslotse: 
n.a.
Überregionale Bekanntheit: 
n.a.
Städtepartnerschaften: 
n.a.

Soziale Infrastruktur

Kinderbetreuungseinrichtungen: 
n.a.
Ausbildungseinrichtungen: 
n.a.
Medizinische Versorgung: 
n.a.
Wohnqualität: 
n.a.
Freizeit-/Kulturangebot: 
n.a.
Beschreibung des Wirtschaftsstandorts

Als Haupt- und Residenzstadt des späteren Fürstentums Schwarzburg-Rudolstadt erlebte sie zwischen dem 18. und 19. Jahrhundert im kulturellen Triangel mit Weimar und Jena eine geistige Blütezeit. Das Wirken berühmter Dichter und Gelehrter wie Schiller und Goethe, Fichte, Humboldt und Schopenhauer, der Musiker Richard Wagner, Franz Liszt und Paganini sowie des Pädagogen Friedrich Fröbel sind mit der Stadt und ihrer Umgebung eng verbunden. Neben den seit Mitte des 18. Jahrhunderts vorhandenen Porzellanmanufakturen setzte die Industrialisierung erst verspätet ein. Rudolstadt blieb lange Zeit eine Ackerbürgerstadt. 1874 erfolgte der Anschluss an das Eisenbahnnetz. Eine der nachfolgenden Betriebsgründungen, die Firma Richter, machte Rudolstadt mit Arzneimitteln und Spielzeug, wie den berühmten Steinbaukästen unter dem Markenzeichen "Anker", in der Welt bekannt.
 
Nach der Abdankung des letzten Schwarzburger Fürsten 1918 wurde Rudolstadt 1922 Kreisstadt. Mit dem Aufbau eines Betriebes für synthetische Fasern 1935 im Ortsteil Schwarza wurde Rudolstadt zu einem wichtigen Standort für die chemische Industrie, der er bis zur Gegenwart geblieben ist. Mit seinem Wahrzeichen, des sich im Norden imposant über die Altstadt erhebenden Schlosses Heidecksburg, genießt Rudolstadt auch heute noch den Ruf eines kulturellen Kleinodes in Thüringen.
 
Als Standort bietet die Stadt eine erfolgreiche Symbiose aus einer reizvollen Landschaft, lebendiger kultureller Tradition und unternehmerischer Initiative.

Innovation und neuestes technologisches Know-how garantieren auch wirtschaftsnahe Forschungseinrichtungen wie das Thüringische Institut für Textil- und Kunststoff-Forschung in Rudolstadt-Schwarza.

​In Rudolstadt stehen Investoren freie Flächen im Chemiepark Rudolstadt Schwarza sowie im Gewerbegebiet Rudolstadt Ost zur Verfügung.  
 

Kontakt
Ansprechpartner: 
Sylke Möder
Telefon: 
03672/ 308 200
Adresse: 
Prof.- Hermann- Klare Str. 6
07407
Rudolstadt