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Wirtschaftsstandort Boxberg

Gemeinde
Beschaffungs- u. absatzbezog. Faktoren

Einwohner

Einwohnerzahl: 
4 500
Arbeitslosenquote: 
7,6 %
Einzelhandelsrelevante Kaufkraft: 
n.a.

Infrastruktur

Autobahn: 
30 km
Bahnhof: 
0 km
Flughafen: 
80 km
See-/Binnenhafen: 
79 km
Güterverkehrszentrum: 
78 km
Breitband-Internet: 
n.a.
Forschungseinrichtungen: 
n.a.
Angesiedelte Branchen: 
Energieindustrie
Baugewerbe
Elektronikgewerbe
Gastgewerbe
Holzgewerbe
Land- und Forstwirtschaft
Logistik/Spedition
Tourismus
Kreativwirtschaft
Produktionsbezogene Faktoren

Steuerliche Abgaben

Gewerbesteuerhöhe: 
390 % (Hebesatz)
Grundsteuerhöhe B: 
380 % (Hebesatz)

Höhe der Arbeitskosten (im Bundesland)

Produzierendes Gewerbe: 
26,17 €/h
Dienstleistungsgewerbe: 
26,59 €/h

Qualifikation der Arbeitskräfte (im Landkreis)

Mit akademischer Ausbildung: 
12 %
Mit Berufsausbildung: 
73 %
Ohne berufliche Ausbildung: 
5 %

Fördermittel/-programme

Förderungen für Existenzgründer: 
n.a.
Förderungen für Unternehmen: 
n.a.

Gewerbegebiete

Verfügbare Gewerbegebiete: 
Gewerbegebiet (GE)
Industriegebiet (GI)
Verfügbare Gewerbeimmobilien: 

Keine Gewerbeimmobilien eingetragen

Beschreibung des Wirtschaftsstandorts

Bereits 1968 wurde in Boxberg der Grundstein gelegt für das bis weit in die 1990er Jahre hinein größte Braunkohlekraftwerk Deutschlands. Das Kraftwerk ging ursprünglich mit 3.520 Megawatt an den Start. Seine zwei 500-Megawatt-Blöcke (Werk III) wurden im Zeitraum 1992 bis 1995 mit modernster Umwelttechnik nachgerüstet und für einen unbefristeten Weiterbetrieb ertüchtigt. Daneben wurde eine neue 900-Megawatt-Einzelblockanlage errichtet (Werk IV), die seit dem Jahr 2000 sicher und hocheffizient Braunkohlestrom in das Netz speist. Mit dem Neubau eines 675-Megawatt-Blockes in Boxberg/O.L. seit dem Jahr 2007 investierte die Vattenfall Europe Generation AG & Co. KG in den Energiestandort und damit in die Zukunft der Region. Seit 2016 wird das Braunkohlekraftwerk von der Lausitzer Energie Kraftwerke AG betrieben. Der LEAG-Energiestandort Nochten/Reichwalde/ Boxberg mit den Tagebauen Nochten/ Reichwalde und dem Kraftwerk Boxberg ist weiterhin ein wichtiger Bestandteil der gemeinsamen Zukunftsplanung.

Seit 2010 liefert neben dem Tagebau Nochten auch der Tagebau Reichwalde wieder Braunkohle für das Kraftwerk Boxberg. Der Weiterbetrieb der Tagebaue sichert langfristig die stabile Versorgung der Braunkohlenkraftwerke im Lausitzer Revier und damit die sichere und wetterunabhängige Energieversorgung der Bevölkerung.

Nach 1990 haben sich infolge der Strukturveränderungen und Ausgliederungen im Kraftwerk Boxberg viele Firmen neu gebildet und sich  in der Nähe des Kraftwerkes niedergelassen. Der Standort verfügt über eine Gesamtfläche von 326,5 ha und unterteilt sich in das Industriegebiet West mit einer Fläche von ca. 18 ha und in das Industriegebiet Süd mit einer Fläche von ca. 15 ha. Den Rest der Fläche nimmt das Kraftwerk ein.

Neben den Gewerbeflächen am Kraftwerk befinden sich auf dem Gemeindegebiet, ebenfalls das Gewerbe- bzw Industriegebiet Schadendorf und die Gewerbeflächen des in kommunalem Eigentum befindlichen Areals in Kringelsdorf. Das 26,5 ha große Gewerbegebiet befindet sich zwischen Kringelsdorf und Boxberg/O.L. an der S 131

Bilder des Wirtschaftsstandortes
Sonnenuntergang
Weiche Standortfaktoren

Verwaltung und Image

Unternehmensfreundlichkeit der Verwaltung: 
Hoher Stellenwert
Verwaltungslotse: 
n.a.
Überregionale Bekanntheit: 
Nein
Städtepartnerschaften: 
Ja

Soziale Infrastruktur

Kinderbetreuungseinrichtungen: 
Kindertagesstätte
Kindergarten
Ausbildungseinrichtungen: 
Grundschule
Gesamtschule
Medizinische Versorgung: 
n.a.
Wohnqualität: 
Lebensmitteleinzelhandel
Hohe Umweltqualität
ÖPNV
Freizeit-/Kulturangebot: 
n.a.
Kontakt
Gemeinde
Boxberg/ Oberlausitz
Roman Krautz
Südstraße 4
02943
Boxberg/Oberlausitz